Walt Disney Studios Motion Pictures und Jerry Bruckheimer Films präsentieren mit PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE den fünften Teil der populären Filmreihe, in dem Johnny Depp erneut seine Oscar-nominierte Rolle als verwegener Antiheld Captain Jack Sparrow verkörpert. Ihm zur Seite stehen in diesem neuen Abenteuer die Oscar-Gewinner Javier Bardem und Geoffrey Rush sowie neue und altbekannte Gesichter der PIRATES OF THE CARIBBEAN-Reihe.

Produziert von Jerry Bruckheimer und inszeniert vom Regieduo Joachim Rønning und Espen Sandberg erzählt PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE eine völlig neue Geschichte auf offener See, die Fantasy-Elemente mit Humor und Action vermischt, was die Reihe in den vergangenen 14 Jahren zum internationalem Phänomen werden ließ.


Der Start von FLUCH DER KARIBIK („Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl“) im Jahr 2003 markierte den Anfang für Jerry Bruckheimers bis jetzt erfolgreichste Filmreihe und eines der erfolgreichsten Franchises in der Geschichte der Walt Disney Studios. Mit den anschließenden PIRATES OF THE CARIBBEAN: FLUCH DER KARIBIK 2 („Pirates of the Caribbean: Dead Man’s Chest“, 2006), PIRATES OF THE CARIBBEAN – AM ENDE DER WELT („Pirates of the Caribbean: At World’s End“, 2007) sowie PIRATES OF THE CARIBBEAN – FREMDE GEZEITEN („Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides“, 2011) erwies sich die Reihe als wegweisendes Phänomen, das die Popkultur und den Zeitgeist prägte und Filmgeschichte schrieb. Insgesamt haben die vier Filme über 3,7 Milliarden Dollar am weltweiten Boxoffice eingespielt. Viel wichtiger ist jedoch, dass sie ein weltweites Publikum aller Altersklassen inspiriert und unterhalten haben.

In PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE weht dem vom Glück verlassenen Captain Jack Sparrow eine steife Brise des Missgeschicks entgegen, als tödliche Seemänner aus der Schattenwelt, angeführt vom furchterregenden Captain Salazar, dem Teufelsdreieck entkommen und nur ein Ziel kennen: jeden Piraten auf offener See zu töten, insbesondere Jack. Seine einzige Überlebenshoffnung ist der legendäre Dreizack des Poseidon. Um diesen jedoch zu finden, muss er eine wenig behagliche Allianz mit der brillanten und hübschen Sternenforscherin Carina Smyth und dem eigensinnigen, jungen Royal-Navy-Seemann Henry eingehen. Am Steuer der Dying Gull, seines jämmerlich kleinen und schäbigen Schiffs, versucht Captain Jack, nicht nur seine jüngste Flut von Missgeschicken rückgängig zu machen, sondern sein eigenes Leben vor dem eindrucksvollsten und bösartigsten Feind, dem er jemals gegenüberstand, zu retten.

Das Drehbuch: Jeff Nathanson („Catch Me If You Can“, 2002) („Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull“, 2008)
Produzenten: Mike Stenson, Chad Oman, Joe Caracciolo Jr., Terry Rossio und Brigham Taylor.

PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE geht am 25. Mai 2017 in den deutschen Kinos vor Anker – auch in 3D.

Die Kapitäne am Steuerrad

 

Als Jerry Bruckheimer und Disney bereit waren, sich in das nächste PIRATES OF THE CARIBBEAN-Abenteuer zu stürzen, begaben sie sich auf die Suche nach einer neuen Geschichte, die die Filmreihe weiter vorantreiben würde, aber auch all die bekannten Elemente aus Fantasy, Action, Komödie und Übernatürlichem, die den ersten Film zu einer Sensation werden ließen, wieder aufgreifen sollte.

Ihre Suche führte sie zu dem erfahrenen Drehbuchautor Jeff Nathanson. Während er damit beschäftigt war, die Vision der Filmemacher und den Geist des neuen Abenteuers zum Leben zu erwecken, ging die Suche nach einem Regisseur in die entscheidende Phase. Letztendlich fanden die Filmemacher die idealen Regisseure für den Film – das norwegische Regieduo Joachim Rønning und Espen Sandberg. Das Team ist bekannt für die hoch geschätzte Netflix-Serie „Marco Polo“ (2014-2016), aber vor allem für ihr Oscar®-nominiertes Epos KON-TIKI („Kon-Tiki“, 2012), das die wahre Geschichte der legendären Pazifiküberquerung von Thor Heyerdahl erzählte und ein Publikum weit über die Grenzen Norwegens hinaus fesselte.

Für die Regisseure ging ein Wunschtraum in Erfüllung, Teil der PIRATES OF THE CARIBBEAN-Reihe werden zu können: „Wir sind mit dieser Art von Film groß geworden. Wir lieben das“, sagt Sandberg. „Was uns immer an den großen amerikanischen Filmen fasziniert hat, war dieser Mix aus Abenteuer, Action und Komödie.“

Rønning gesteht: „Die PIRATES-Filme erinnern mich an die Art von Filmen, die mich als Kind dazu inspiriert haben, selbst Filmemacher zu werden. Jetzt, da ich selbst Kinder habe, freue ich mich, einen Film zu machen, den auch sie ansehen können. Es ist ein Familienfilm durch und durch.“

 

„Uns war klar, dass es eine Herausforderung werden würde, beim fünften Teil etwas Einzigartiges zu schaffen. Aber das war uns wichtig“, fährt Rønning fort. Sandberg fügt hinzu: „Als wir uns an die Arbeit machten, haben wir uns intensiv mit dem ersten Film beschäftigt. Es ist ein wunderbares Franchise und eine großartige Verantwortung für uns. Es gibt so viele Fans auf der ganzen Welt, und wir waren ebenfalls Fans, als wir die Filme in Norwegen im Kino angeschaut haben.“

Alle Mann an Bord

 

Bruckheimer, Rønning und Sandberg nahmen die Besetzung des Films in Angriff, in dem sich altbekannte Gesichter ebenso finden wie völlig neues Personal. Selbstverständlich ist Johnny Depp wieder in seiner Oscar®-nominierten Paraderolle als Captain Jack Sparrow zu sehen. An seiner Seite sieht man erneut die australische Schauspiellegende Geoffrey Rush als Captain Barbossa, der mittlerweile das Kommando über das Schiff des verblichenen Blackbeard, der Queen Anne’s Revenge, übernommen hat und buchstäblich auf einem Berg von Reichtümern sitzt. Dazu gibt es ein Wiedersehen mit Kevin J. McNally, der zum fünften Mal Jacks ersten Offizier Joshamee Gibbs spielt, ein Spezialist in Sachen Seemannsgarn und ebenfalls einer Buddel Rum niemals abgeneigt; Stephen Graham als hinreißend einfältiger Scrum; Martin Klebba als der kleine und hagere Marty; Giles New und Angus Barnett als Murtogg und Mullroy, die am Ende von PIRATES OF THE CARIBBEAN – AM ENDE DER WELT ihre Soldatenuniformen eingemottet haben, um fortan in den Reihen der Piraten zu kämpfen; und schließlich Jack the Monkey, der von Barbossa über alles geliebte Gefährte (dem Jack allerdings nicht viel abgewinnen kann), gespielt von den talentierten Weißhalskapuzineräffchen Pablo und Chiquita.

Erstmals in See sticht eine wahrhaft herausragende Gruppe von Schauspielern, angeführt von Oscar-Gewinner Javier Bardem, dessen furchtloser, gnadenlos experimenteller Stil goldrichtig war, um den vielschichtigen Gegenspieler von Jack zu erschaffen: den furchteinflößenden Captain Salazar, auch bekannt als „El Matar Del Mar“ („Der Metzger der See“). Mit seiner Mannschaft Untoter lässt er beim Beseitigen der Piraten in der Karibik dämonische Wildheit walten – nicht nur, weil er sich der spanischen Krone verpflichtet fühlt, sondern weil er noch mit einem ganz speziellen Piraten ein Hühnchen zu rupfen hat.

Zwei der begabtesten Jungschauspieler der Gegenwart stoßen zum Filmteam hinzu. Der Australier Brenton Thwaites, der die Filmemacher in Filmen wie HÜTER DER ERINNERUNG – THE GIVER und SON OF A GUN („Son of a Gun“, 2014) beeindruckt hatte, sicherte sich die Rolle des jungen Seemanns Henry in Diensten der Königlichen Marine, der sich auf einer entschlossenen Mission befindet, den Vater, den er fast nicht kennt, vor einem schrecklichen Schicksal zu bewahren. Für Thwaites war es besonders aufregend, diese Rolle in PIRATES OF THE CARRIBEAN: SALAZARS RACHE spielen zu können: Als der erste Film der Reihe in die Kinos kam, war er noch ein kleiner Junge gewesen. Seither ist er ein Fan der Filme.

Die Britin Kaya Scodelario, die in der Serie „Skins“ (2007-2013) so sehr überzeugen konnte, dass sie mittlerweile eine florierende Filmkarriere vorweisen kann, sieht man als Carina, eine willensstarke Mathematikerin und Astronomin, deren Schönheit noch übertroffen wird von ihrer Intelligenz und Tapferkeit.

Weitere neue Gesichter im Cast sind die international gefeierte, in Iran geborene Golshifteh Farahani als geheimnisvolle und mächtige Meereshexe Shansa und der erfahrene australische Schauspieler David Wenham.

Holt den Anker ein und setzt die Segel!

 

Es war kein weiter Sprung von „Matey“ zu „G’day, mate!“, als sich die Steuermänner von SALAZARS RACHE entschieden, die PIRATES OF THE CARRIBEAN-Segel in Richtung fremder Gefilde zu setzen. Nachdem man sich diverse Locations auf der ganzen Welt angesehen hatte, beschloss die Produktion, ihre Zelte im Touristenparadies Gold Coast im Staat Queensland an der Ostküste von Australien aufzuschlagen. Drehstart für den fünften Teil der längst legendären Reihe war der 16. Februar 2015.

Im Verlauf der Dreharbeiten ankerte die Produktion an verschiedenen Locations entlang der australischen Küste. Dazu gehörten Moreton Bay, Lennox Headland Reserve, Hastings Point, Tamborine Mountain und die berühmten Whitsunday Islands, bevor man schließlich in Vancouver, British Columbia, andockte, wo die letzten 13 Drehtage abgewickelt wurden.

Der Dreh von PIRATES OF THE CARRIBEAN: SALAZARS RACHE war abermals ein perfektes Beispiel dafür, wie sich eine große, heterogene Menge von Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen zu einem großen Gemeinschaftsprojekt zusammenfinden, um der Zeit und den Gezeiten zu trotzen, das Ungreifbare greifbar und das Unmögliche möglich zu machen.

Szenenbildner Nigel Phelps, der die riesigen und unfassbar detaillierten Kulissen und Schiffe für Jerry Bruckheimers Mammutproduktion PEARL HARBOR geschaffen hatte, sah sich bei PIRATES OF THE CARRIBEAN: SALAZARS RACHE mit einer ebenso fordernden Aufgabe konfrontiert: Er sollte eine Vielzahl von Kulissen entwerfen und bauen – von einem kompletten karibischen Dorf über ein Göttergrab am Grund des Ozeans hin zu 13 Schiffen, einige von ihnen mehr als 50 Meter lang. Dazu gehörten die komplett rekonstruierte Black Pearl, die Queen Anne’s Revenge und Captain Salazars „schwimmendes Schloss“, die beeindruckende Galeone Silent Mary, in der Version vor dem Fluch und danach, sowie britische Schiffe der Krone, Piratenschiffe und die hinreißend armselige und heruntergekommene Dying Gull, die Jack Sparrow befehligt, weil er gerade kein besseres Schiff zur Verfügung hat. „Hauptsache ist, dass man berücksichtigt und respektiert, was in den Filmen davor passiert ist“, meint Phelps. „Sie sahen fantastisch aus, aber wir wollten allem einen frischen Anstrich geben und etwas vorzeigen, was man auf der Leinwand noch nie gesehen hat.“

Für den Dreh auf den Schiffen kam die riesige „Schiffsarena“ zum Einsatz, in der Schiffe von fast kompletter Größe auf Aufhängungen und Drehscheiben montiert wurden, die vom mehrfach Oscar-prämierten Special-Effects-Supervisor John Frazier entwickelt worden waren. Bei zwei Konfigurationen der Schiffe, eine 36-Meter-Version und eine 43-Meter-Version, wodurch man stets dasselbe Chassis und denselben Unterbau verwenden konnte, mussten Szenenbildner Nigel Phelps und seine Mannschaft mehr als zehn verschiedene Schiffe herrichten, auf denen man jeweils aufbauen konnte.

Zum fünften Mal bei einem PIRATES OF THE CARIBBEAN-Film fiel der fabelhaften Penny Rose die Aufgabe zu, tausende von Kostümen zu entwerfen. Stets kam dabei ihre unerschütterliche Aufmerksamkeit für jedes noch so kleine Detail zum Tragen, egal wie klein oder groß die Rolle auch war.

Rose holte 30 australische Garderobieren in ihre Abteilung, hauptsächlich aus der Welt des Theaters und der Oper. Sie unterstützten eine regelrechte Armee von Garderobieren, Stoffkünstlern, Schneidern, Färbern, Nähern und Assistenten. Rose und ihre Mannschaft ließen sich in einem 1.900 Quadratmeter großen Studio in den Village Roadshow Studios nieder, das auch als Lager diente für die mehr als 2.000 Kostüme, Hüte, Schuhe und Accessoires, alle penibel sortiert nach den Namen der Figuren, Typ, Geschlecht und Alter.

Ein Piratenleben für uns alle!

 

Wenn PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE am 25. Mai in die deutschen Kinos segelt, wird das Publikum erneut in die bunte, aberwitzige und unterhaltende Welt der ungeheuerlichsten Piraten eintauchen, die jemals auf den sieben Weltmeeren segelten. Dank der Vision der talentierten Filmemacher und einem außergewöhnlichem Cast verspricht der Film ein cineastisches Abenteuer sondergleichen.

„Als wir den ersten Film gedreht haben, konnten wir nur davon träumen, dass wir jemals so weit kommen würden“, sagt Jerry Bruckheimer. „Es ist ein großes Privileg, das wir nicht nur den fabelhaften Künstlern verdanken, die an den PIRATES OF THE CARIBBEAN-Filmen vor und hinter der Kamera mitgearbeitet haben, sondern auch dem Publikum auf der ganzen Welt, bei dem wir mit diesen Filmen einen Nerv getroffen haben.“

„Uns lag am meisten am Herzen, das Publikum zu unterhalten, es für ein paar Stunden in eine andere Welt zu entführen. Niemals hätten wir uns damals träumen lassen, dass die Reise in diese Welt beinahe 15 Jahre anhalten würde.“

Bruckheimer fügt lachend hinzu: „Es ist eben ein Piratenleben für uns alle!“