Die Hyundai IONIQ Modellreihe ist mit drei ausschließlich elektrifizierten Antrieben als Hybrid, Plug-in-Hybrid und Elektro im Handel erhältlich. Zudem hat Hyundai angekündigt, im nächsten Jahr bereits die zweite Generation eines Brennstoffzellenfahrzeugs und das Lifestyle-SUV Kona Elektro im Markt einzuführen. Der Automobilhersteller setzt bei den umweltfreundlichen Fahrzeugen auf eine Modellpallette mit unterschiedlichen Konzepten: Elektro-, Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und Brennstoffzellenantrieb. Diese Modelle sind individuell auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten. Angespornt durch die starke globale Nachfrage nach kraftstoffsparenden und umweltfreundlichen Fahrzeugen, ist das Ziel der Marke, bei der Verbreitung von alternativ angetriebenen Automobilen eine führende Rolle zu spielen.



Der Hyundai IONIQ wird um die Modellvariante Plug-in-Hybrid ergänzt und komplettiert somit das Öko-Trio – drei elektrifizierte Antriebsvarianten in einer Modellreihe gab es weltweit bisher noch nie. Der neue IONIQ Plug-in-Hybrid verbindet dabei das Beste aus zwei Welten: Er fährt dank der stärkeren Lithium-Polymer-Batterie bis zu 63 Kilometer rein elektrisch und ist uneingeschränkt alltagstauglich. Der IONIQ Elektro erreicht durch die Hochvolt-Batterie mit einer Kapazität von 28 kWh sogar eine Reichweite von 280 Kilometern.


Die Grüne Flotte und der Nachfolger des Hyundai ix35 Fuel Cell


Außergewöhnlich ist auch das neue Hyundai Brennstoffzellen-SUV, das bereits im nächsten Jahr in der zweiten Modellgeneration seine Markteinführung hat. Der Nachfolger des Hyundai ix35 Fuel Cell stellt das Ergebnis von globaler Forschung und praxisnaher Untersuchung und Bewertung der Marktgegebenheiten und –bedürfnisse dar. Bei der Konzeption des neuen Brennstoffzellenfahrzeugs haben die Ingenieure von Hyundai ihren Fokus auf vier Eckpunkte gelegt: Die Steigerung der Effizienz, der Leistung, der Haltbarkeit und des Tankvolumens. Damit bestätigt Hyundai seine Führungsrolle in der Entwicklung und Herstellung von auf Brennstoffzellen basierenden Elektrofahrzeugen.




Seit fast zwei Dekaden Erfahrung mit der Brennstoffzellentechnologie. 


1998 begann das Unternehmen mit der Forschung und Entwicklung in der Brennstoffzellentechnologie und präsentierte nur zwei Jahre später sein erstes Wasserstoff angetriebenes Modell – in Zusammenarbeit mit der CaFCP (California Fuel Cell Partnership) – auf Basis des Santa Fe. Die zweite Generation der Brennstoffzellentechnologie debütierte 2004 im Hyundai Tucson FCEV. 2005 gründete Hyundai dann das Eco Technology Research Institut in Mabuk (Korea) und startete nur ein Jahr später mit der Entwicklung eigener Hyundai Brennstoffzellen. Mit dem ersten kommerziell vermarkteten Brennstoffzellenfahrzeug übernahm Hyundai 2013 eine Führungsrolle und hat die Entwicklung der Technologie seitdem maßgeblich mit vorangetrieben. 




Dazu gehört auch, Fahrzeuge mit alternativem Antrieb dem breiten Publikum zugänglich zu machen. So startete mit dem ix35 Fuel Cell im vergangenen Jahr das weltweit erste Carsharing-Angebot für Modelle mit Brennstoffzelle. Insgesamt 50 der umweltfreundlichen Fahrzeuge sind seitdem bei BeeZero, einem von der Linde Hydrogen Concepts GmbH betriebenen Carsharing-Service in München, unterwegs. Zudem übergibt Hyundai 60 weitere ix35 Fuel Cell an das französische Taxi Start-up STEP (Société du Taxi Electrique Paris). Hierdurch können in Paris pro Jahr mehr als 800 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden, denn der ix35 Fuel Cell emittiert lediglich Wasserdampf.


Ebenfalls im Herbst 2016 eröffnete Hyundai auf dem Gelände seiner Deutschland- und Europazentrale in Offenbach gemeinsam mit Partner Air Liquide eine öffentlich zugängliche Wasserstofftankstelle. An der Anlage können Fahrer von Fahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb wie dem Hyundai ix35 Fuel Cell ihr Auto in nur drei Minuten volltanken. Das macht Hyundai zum ersten Automobilhersteller in Deutschland, der auf dem Gelände seines Hauptsitzes eine Wasserstofftankstelle unterhält, die von allen Fahrern des alternativen Antriebs angesteuert und genutzt werden kann.